WillkommenDer Pep2Dia® BlogWoher weiß ich, dass ich an Prädiabetes leide?

Woher weiß ich, dass ich an Prädiabetes leide?

Gewisse Anzeichen können der Entstehung von Diabetes vorausgehen. Diese werden als Prädiabetes (oder Glukoseintoleranz) bezeichnet. Es handelt sich um eine Pufferzone zwischen einem „normalen“ und einem als „diabetisch“ einzustufenden Blutzuckerspiegel – der Blutzucker liegt dabei zwischen 1 und 1,26 Gramm Glukose pro Liter Blut. Dieser Zustand ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass er reversibel ist. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Symptome zu erkennen, um das Steuer herumreißen und den Blutzucker wieder auf ein normales Niveau senken zu können… und so das Risiko einer Diabeteserkrankung zu reduzieren. Sehen wir uns die Anzeichen für Prädiabetes genauer an.

Polydipsie: Eines der häufigsten Symptome von Prädiabetes

Hinter diesem etwas barbarischen Begriff verbirgt sich eines der Symptome, das man bei Prädiabetikern am häufigsten antrifft. Polydipsie ist ganz einfach die Tatsache, ein häufiges, gesteigertes und anhaltendes Durstgefühl zu verspüren.

Diese Empfindung erklärt sich durch einen relativ einfachen Mechanismus. Bei Prädiabetes beginnt der menschliche Körper nämlich, seine Stoffwechselkapazitäten zur Regulierung des Blutzuckers zu verlieren. Er entwickelt daraufhin eine Insulinresistenz und die Bauchspeicheldrüse beginnt angesichts dieser Tatsache, mehr Insulin zu produzieren, wobei sie sich zunehmend erschöpft.

Um dem zu begegnen, aktiviert der Organismus neue Mechanismen, um der Hyperglykämie abzuhelfen, insbesondere, indem er die Glukose über den Urin ausscheidet. Um sie aufzulösen, benötigt der Organismus aber große Mengen an Wasser, die er den Muskeln und dem Gewebe entzieht.

Dieser Prozess führt zu verstärktem Harndrang und zur Dehydratation, die wiederum die Polydipsie (oder Anadipsie) erklärt.

Körperfülle und Bauchumfang: Anzeichen, auf die man aufpassen sollte.

Eines der Anzeichen für Prädiabetes ist das Ansetzen von Fett – insbesondere im Bereich der Taille, der Hüften, des Bauchs und des Unterleibs. Es ist die Folge eines Ungleichgewichts zwischen der Menge an Kalorien, die der Körper aufnimmt, und der, die er (in erster Linie durch Bewegung) verbraucht. Dieses Ungleichgewicht ist eine der Hauptursachen von Prädiabetes und Diabetes.

Bei einer von Prädiabetes betroffenen Person erklärt sich das angesetzte Fettgewebe durch die Störung der Blutzuckerregulation. Im Normalfall schüttet die Bauchspeicheldrüse bei der Aufnahme von Glykose Insulin aus, um den Blutzuckerspiegel auf einem normalen Niveau zu halten.

Ist der Organismus jedoch zu stark beansprucht, kann er sich erschöpfen –  das Insulin erweist sich dann als weniger wirksam. Die Folge: Die Leber ist bald überfordert vom Zuckergehalt des Bluts und ihre Fähigkeit zur Umwandlung von Fetten sinkt. Die Fette sammeln sich also in der Umgebung der Leber, der Verdauungsorgane und der Muskeln an und erhöhen das Risiko, einen überdurchschnittlichen Bauchumfang zu entwickeln.

Eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands

Prädiabetes geht mit einer Veränderung des allgemeinen Gesundheitszustands des Betroffenen einher. Denn die Anstrengungen des Organismus, um den Blutzucker zu regulieren, können sehr ermüdend sein und sich auf den Alltag des Betroffenen auswirken.

Durch den Versuch des Organismus, den Blutzucker zu regulieren, kann es zu Phasen der Hyperglykämie kommen, die sich in verschiedenen Symptomen äußern: ständige Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindelanfälle, aber auch Reizbarkeit, Stress oder schmerzhaftes Kribbeln an Armen und Beinen.

Prädiabetes kann sich außerdem auch durch einen hohen Blutdruck und anormale Cholesterinwerte bemerkbar machen. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel geht nämlich mit einer erhöhten Blutviskosität einher. Sehstörungen und das Auftreten von Flecken auf der Haut können ebenfalls erste Anzeichen sein.

Prädiabetes geht also mit zahlreichen Symptomen einher, die auf eine Störung der Blutzuckerregulierung hinweisen können. Eine ärztliche Untersuchung kann die Diagnose bestätigen.  Wenn man auf diese ersten Anzeichen achtet, kann man noch rechtzeitig reagieren, um die Entwicklung aufzuhalten und die Entstehung von Diabetes zu verhindern.

Quelle : https://www.diabete.qc.ca/en/

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