WillkommenDer Pep2Dia® BlogWarum ist eine frühzeitige Überwachung des Blutzuckers wichtig?

Warum ist eine frühzeitige Überwachung des Blutzuckers wichtig?

Der Zuckergehalt im Blut (der Blutzucker) hängt unmittelbar mit unserem Gesundheitszustand und insbesondere mit der Entstehung von Diabetes Typ 2 zusammen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, ihn regelmäßig überprüfen zu lassen, insbesondere ab dem Alter von 40 Jahren. Neue Studien zum Thema konnten im Übrigen einen Zusammenhang zwischen der späten Erkennung von Diabetes Typ 2 und dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweisen.

Warum sollte Diabetes Typ 2 früh erkannt werden?

Zur Erinnerung einige wichtige Punkte: Diabetes Typ 2 ist der am meisten verbreitete Diabetestyp und betrifft nach Angaben des französischen Diabetikerverands (FFD) in erster Linie Erwachsene. Verschiedenen Berichten dieser Vereinigung zufolge werden etwa 80% der Fälle von Diabetes Typ 2 in einem Alter von über 40 Jahren diagnostiziert. Die Betroffenen sind dabei nicht innerhalb von ein paar Stunden erkrankt: Der Diabetes Typ 2 kündigt sich sicher bereits seit mehreren Jahren an und hat bereits Zeit gehabt, sich auf das Nerven-, das Herzkreislauf- und das Nierensystem auszuwirken. Zum Zeitpunkt der Diagnose hat der Organismus des Typ-2-Diabetikers bereits Schaden genommen. Es ist daher dringend notwendig, den Blutzuckerspiegel schnellstmöglich zu regulieren, um Organschäden zu verhindern.

So konnte etwa ein Forschungsprojekt der Universitäten von Oxford und Göteborg einen engen Zusammenhang zwischen der frühzeitigen Diagnose von Diabetes Typ 2 und einem geringeren Herzinfarktrisiko aufzeigen. Dieselbe Studie hat ebenfalls nachgewiesen, dass das Sterberisiko in einem Zeitraum von 15-20 Jahren um 20% gesenkt werden konnte, wenn das glykierte Hämoglobin ab Beginn der Behandlung von Diabetes Typ 2 an auf einem niedrigen Niveau gehalten wurde.

Warum sollte der Blutzucker überwacht werden?

Diabetiker des Typs 2 produzieren nicht in ausreichender Menge Insulin und ihr Gewebe reagiert schlecht auf das produzierte Insulin. Aus diesem Grund steigt ihr Blutzuckerspiegel sehr schnell an oder ist schlicht unzureichend reguliert. Ohne eine geeignete Behandlung kommt es zu schmerzhaften, unangenehmen und manchmal sogar hochgefährlichen Symptomen. Es kann zu neurologischen Schäden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen und Letztere können sich als endgültig erweisen.

So kann es bei einem zu hohen oder zu niedrigen Blutzuckerspiegel kurzfristig zu Sehstörungen, Krämpfen, Erbrechen oder zu einem Taubheitsgefühl in den Füßen kommen. Die Taubheitsempfindung hängt dabei mit einer Hyperglykämie zusammen, die langfristig Schäden an den Nerven verursachen kann.

Ein gestörter Blutzuckerspiegel kann daneben auch eine vorzeitigen Schädigung des Gehirns, der Blutgefäße und der Nieren zur Folge haben. Ein Typ-2-Diabetiker hat daher ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden und langfristig an Demenz zu erkranken.

Wie lässt sich ein gestörter Blutzuckerhaushalt schnell erkennen?

Diabetes Typ 2 kann erblich bedingt sein: Sind beide Elternteile von der Krankheit betroffen, wird das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% ebenfalls daran erkranken. Leidet nur ein Elternteil an Diabetes Typ 2, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 40%. Sind sie familiär vorbelastet, ist es daher mehr als ratsam, Ihren Blutzucker regelmäßig messen zu lassen, um dauerhaft erhöhte Werte möglichst frühzeitig zu erkennen.

Selbstverständlich sollten Sie daneben auch auf die diversen Anzeichen ihres Körpers achten, die unabhängig von der Blutuntersuchung auf Diabetes hinweisen können:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Sehstörungen
  • Juckreiz im Genitalbereich
  • wiederkehrende Wundinfektionen
  • eine ungewöhnlich langsame Wundheilung
  • große Müdigkeit
  • ein häufigerer Harndrang als üblich
  • ein unerklärlicher Gewichtsverlust, der mit einem ungewöhnlich großen Appetit einhergeht
  • gesteigerter Durst

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top